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100 Tage BER – Geschäftsführung spricht trotz Corona-Krise von gelungenem Start

| von Michael Sprick

Nach den ersten 100 Tagen BER blickt die Geschäftsführung des Flughafens trotz Corona-Krise auf einen gelungenen Start zurück. Doch auch die folgende Zeit dürfte sich schwierig gestalten.


100 Tage BER Geschäftsführung spricht trotz Corona Krise von gelungenem Start

Der Flughafen BER kann bereits auf seine ersten 100 Tage zurückblicken. Angesichts der Corona-Krise dürften diese nur wie ein Testlauf gewirkt haben, da der Flughafen für weitaus größere Passagierkapazitäten ausgelegt ist. So lagen die Fluggastzahlen über 90% niedriger als die der beiden Vorgänger-Flughäfen Schönefeld und Tegel. Dazu sagte Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: 

“Wir hätten uns gewünscht, deutlich mehr Fluggäste von unserem modernen, internationalen Standard überzeugen zu können, denn der BER ist voll einsatzfähig. Stattdessen ist die Branche von der weltweiten Corona-Pandemie schwer getroffen und hat immer neue Rückschläge zu verkraften. Dennoch sind wir überzeugt davon, dass der BER eine wichtige Rolle bei der Erholung der Wirtschaft in der Hauptstadtregion spielen wird.”

Doch auch in Sachen Erholung wird diekommende Zeit schwierig für den Flughafen. Denn die Projektion für die kommenden Jahre sind am Flughafen Berlin – genau wie an den meisten Orten Europas – wenig optimistisch. So ging aus einer Strategiekonferenz Berlins hervor, dass eine Erholung auf das Vorkrisen-Niveau vermutlich erst 2025 eintreten könnte.

Damit ist der Flughafen Berlin auf weitere Sicht von Finanzierungen der Anteilseigner abhängig. Zu diesen gehören mehrheitlich die Bundesländer Brandenburg, Berlin sowie der Bund.

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Michael Sprick
Autor: Michael Sprick

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.