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Balearen verschärfen wieder Corona-Maßnahmen für Bars

| von Michael Sprick

Erst kürzlich haben die Balearen die Corona-Maßnahmen für Bars abgeschafft. Nun werden sie zumindest teilweise wieder auf Ibiza und Mallorca eingeführt.


Balearische Inseln verschärfen Covid Regeln für Bars

Die Regierung der Balearen hat wieder Einschränkungen für Bars beschlossen, wie Noticias De berichtet. Die Maßnahme erfolgt, nachdem die Inzidenz auf der Inselgruppe wieder angestiegen ist und britische Urlauber wieder auf die Inseln kommen dürfen.

Beschränkungen gelten für Magaluf und Sant Antoni

Die neuen Beschränkungen gelten jedoch nicht auf den gesamten Balearen, sondern nur in bestimmten touristischen Hotspots. Nämlich in Teilen von Magaluf, Mallorca, und Sant Antoni, Ibiza, wurde die Anzahl der Personen, die an einem Tisch in einer Bar sitzen dürfen, auf zehn im Freien und sechs im Innenbereich begrenzt.

Es wird auch eine Kapazitätsgrenze von 100 in Innenräumen bzw. 200 im Außenbereich geben. Die Sperrstunde wird abermals auf 2 Uhr morgens festgesetzt.

Geschäfte dürfen zudem zwischen 21.30 Uhr und 8 Uhr morgens keinen Alkohol verkaufen. Das Dekret beschränkt außerdem den Ausschank von kostenlosem Alkohol in All-inclusive-Hotels auf die Essenszeiten.

Maßnahmen sollen zur Senkung der Infektionszahlen beitragen

Tourismusminister Iago Negueruela sagte am Montag auf einer Pressekonferenz, dass diese Maßnahmen eingeführt werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Negueruela appellierte an die jungen Leute auf den Balearen, Verantwortung zu zeigen und sich an die Covid-Maßnahmen und kommunalen Verordnungen zu halten. Immer wieder kommen vor allem spanische Jugendliche zu illegalen Trinkgelagen zusammen. Deshalb hat die Regierung der Balearen die Polizeipräsenz an bestimmten Orten erhöht.

Wie aus Berichten lokaler Medien hervorgeht, sind dabei schon tausende Jugendliche zusammengekommen, ohne dass Maskenpflicht oder Abstandsgebote eingehalten werden.

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Außenminister Heiko Maas hatte gestern erst versichert, dass deutsche Urlauber nicht über eine Sperrung des Spanienurlaubs oder Quarantänemaßnahmen besorgt sein müssten.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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