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Bundesregierung: Aktuell keine Virusvariantengebiete mehr

| von Michael Sprick

Die Bundesregierung stuft ab heute die bisherigen Virusvariantengebiete als Hochrisikogebiete ein. Omikron ist auf dem Weg sich als dominante Variante global zu verbreiten.


Bundesregierung: Aktuell keine Virusvariantengebiete mehr
Gesichtsmasken im Freien. Bildnachweis: Unsplash / Gabriella Clare Mar

Da sich die Coronavariante Omikron weiter rasant verbreitet, gibt es bezüglich der Einstufung der Virusvariantengebiete Änderungen. Laut dem Robert-Koch-Institut gibt es ab heute, den 4. Januar 2022 keine bestimmten Virusvariantengebiete. Allerdings steigt die Anzahl der Länder, die Auswärtiges Amt, das Bundesgesundheitsministerium und das Innenministerium als Hochrisikogebiet einstufen.

Bundesregierung stuft Virusvariantengebiete als Hochrisikogebiete ein

Die vorherigen Virusvariantengebiete zählen ab Dienstag als Hochrisikogebiet. Dazu zählen beispielsweise Länder wie Südafrika, Großbritannien, Malawi oder Nordirland. Für Menschen, die ein- oder ausreisen wird es aufgrund dieser Änderung lockerer.
Insgesamt gibt es dann ab Dienstag circa 70 Länder oder Gebiete, die als Hochrisikogebiet gelten. Diese Gebiete unterliegen strengen Regeln. So müssen ungeimpfte Personen bei der Einreise einen negativen Test vorzeigen und sich dann noch 10 Tage in Isolation begeben. Nach fünf Tagen kann man jedoch mit einem weiteren negativen PCR Test die häusliche Quarantäne beenden. 

Omikron bald dominierende Variante in Deutschland

Generell bedeutet dies jedoch keine Abschaffung der Virusvariantengebiete geben, es gibt nur zum momentanen Stand keine Länder, die dazu gehören. Denn laut RKI kann man keine anderen Länder als Virusvariantengebiet einstufen, wenn auch Deutschland mit Omikron zu kämpfen hat. Omikron zählt bislang zu den am schnellsten verbreitete Varianten von COVID-19.

Höchstwerte in Italien & neue Risikogebiete

Seit Jahresbeginn gibt es bereits Änderungen der Liste der Hochrisikogebiete. Neben Ländern wie Kanada und San Marino gilt neuerdings auch Italien zu diesen Ländern. Grund dafür sind die rasant steigenden Zahlen der neu erfassten Corona Zahlen in Italien. An nur einem Tag konnte man als neuen Höchstwert rund 125000 neue Fälle verzeichnen. in Kanada hingegen konnte man rund 80000 neue Ansteckung nachweisen.

Auch viele Urlaubsländer betroffen

Mittlerweile sind auch Länder wie Spanien, Portugal oder USA als Risikogebiet eingestuft. Doch auch andere beliebte Reiseziele wie Griechenland, Kroatien oder Türkei zählen dazu. Auch die Nachbarländer von Deutschland sind betroffen: Tschechien, Belgien, Frankreich und viele mehr sind als Hochrisikogebiet eingestuft.
Zur Information: Ausschlaggebend für die Einstufung ist neben den Infektionszahlen beispielsweise auch das Tempo der Ausbreitung sowie die Belastung des Gesundheitssystems.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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