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Bundesregierung hebt allgemeine Reisewarnung zum 1. Juli auf

| von Michael Sprick

Die Bundesregierung hebt ab dem 1. Juli die allgemeine Reisewarnung auf. Ab diesem Datum gilt sie nur noch für Virusvarianten- und Hochinzidenzgebiete.


Bundesregierung hebt allgemeine Reisewarnung zum 1. Juli auf

Die Bundesregierung hebt die allgemeine Warnung für internationale Reisen auf. Das geht aus einer Erklärung des Außenministers, Heiko Maas, hervor.

Ab 1. Juli Reisewarnung nur noch für Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete

Der offiziellen Meldung nach hebt die Bundesregierung die allgemeine Reisewarnung ab dem 1. Juli auf. Das Datum fällt mit dem offiziellen Start des digitalen Covid-19 Zertifikats der EU zusammen, das in Deutschland bereits gestartet ist. Ab diesem Zeitpunkt gibt es nur noch eine Reisewarnung für Hochinzidenz- sowie Virusvariantengebiete. Als ein Hochinzidenzgebiet gilt ein Land oder eine Region ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 200.

Derzeit rät die Bundesregierung noch von Reisen in Risikogebiete ab. Faktisch ändert sich jedoch nichts an der allgemeinen Situation, da die Regierung schon Mitte Mai die Quarantäne Pflicht für die Rückkehr aus Risikogebieten aufgehoben hat. Zudem hebt das Robert-Koch-Institut den Risikogebietsstatus für immer mehr Länder und Regionen auf.

Trotz Entwarnung sei weiterhin Vorsicht geboten

Dennoch dürfte die Änderung eine starke symbolische Geste für die Öffnung des Reiseverkehrs sein. Dennoch weist das Außenministerium darauf hin, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei. Urlauber sollten weiterhin die lokalen Bestimmungen und Vorsichtsmaßnahmen beachten.

Zu der Erklärung gab Außenminister Heiko Maas folgendes Statement ab:

„Bei aller berechtigten Zuversicht ist das Fehlen einer Reisewarnung aber eines nicht: die Einladung zur Sorglosigkeit. Reisen mit Vernunft und Augenmaß, das ist das Motto dieses Sommers. Die Gefahr durch das Virus und seine Mutanten ist noch lange nicht gebannt. Das zeigt der Blick nach Asien oder Südamerika. Deshalb werden wir auch in Zukunft vor Reisen warnen, wo es Sinn macht: bei Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten. Klar ist: niemand kann sich im Sommer 2021 darauf berufen, im Urlaub von der Pandemie überrascht worden zu sein.“

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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