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DB: Winterfahrplan veröffentlicht – Frühbucher sparen jetzt noch

| von Michael Sprick

Die Deutsche Bahn hat ihren Winterfahrplan veröffentlicht. Frühbucher können jetzt noch von günstigen Preisen profitieren, die gerade im Zuge der Feiertage stark steigen werden.


DB: Winterfahrplan veröffentlicht Frühbucher sparen jetzt noch
Unterwegs in Europa: Intercity 1 nach Amsterdam mit Ellok Baureihe 101 im Hbf Berlin. Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

Die Deutsche Bahn (DB) hat ihren Winterfahrplan veröffentlicht. Wer dabei jetzt schon bucht, kann derzeit noch Tickets zu günstigeren Preisen bekommen. Besonderes Sparpotential gibt es derzeit noch für Tickets um die Weihnachts- und Silvesterzeit herum, da die Tickets sehr begehrt sind.

So sparen Frühbucher noch

Dass die Preise wie jedes Jahr vor Weihnachten und Silvester sowie jeweils in den ersten Tagen nach dem Neujahr am stärksten steigen werden, ist wie jedes Jahr zu erwarten. Die Bahn orientiert sich bei ihrem Preismechanismus am Buchungsstand bzw. an der voraussichtlichen Nachfrage für eine Strecke. Regional können die Preise sich dabei unterschiedlich gestalten.

Da auch zu erwarten ist, dass die Züge in den genannten Zeiträumen sehr voll sein werden, ist es auch zu empfehlen, zusätzlich zur Fahrt einen Sitzplatz mitzureservieren. Um günstige Verbindungen zu buchen, können Bahn-Kunden auch den Sparpreisfinder der Deutschen Bahn benutzen. Dieser sucht automatisch die günstigsten ICE- und IC-Verbindungen aus. Hierbei sollten Kunden jedoch auf die Supersparpreise achten. Tickets in dieser Kategorie können nicht umgebucht werden. Sollte das Datum der Reise also noch nicht vollständig feststehen, ist lieber ein regulärer Sparpreis zu bevorzugen.

Bahn erhöht Ticketpreise – zwei Services fallen für Bahncard-100-Kunden weg

Des Weiteren können Kunden der Bahn derzeit noch Geld sparen, da die Bahn die Preise noch in diesem Jahr anheben wird. Um 1,9 Prozent sollen die Preise steigen, jedoch steigen sie bei Flexpreisen, Streckenzeitkarten und den Bahncards 25 und 50 um 2,9 Prozent. Die Bahn machte bei ihrer Ankündigung Anfang Oktober deutlich, dass die Anhebung noch deutlich unter der Inflationsrate liegt, die bei 4,1 Prozent liegen soll. Die Preisanhebung erfolgt zum 12. Dezember. Auch deshalb können Kunden derzeit noch von günstigeren Preisen profitieren.

Außerdem fallen für Nutzer der Bahncard-100 zwei Services weg. Für diese wird aus der „integrierten Sitzplatzreservierung“ eine „unentgeltliche Sitzplatzreservierung“. Dies hat die Konsequenz, dass die Bahn bei Zugausfall nicht zur Erstattung der Reservierung verpflichtet ist. Schwerwiegender dürfte aber für Bahncard-100-Kunden der Wegfall des kostenlosen Gepäckservices sein. Zweimal pro Monat durften diese im Voraus Gepäck versenden, der Service entfällt nun ersatzlos.

Pro Bahn: Fahrplan hat noch Lücken

Am Wochenende machte außerdem der Fahrgastverband Pro Bahn auf Lücken im Fahrplan aufmerksam. Der Verband kritisiert, dass der Plan noch nicht vollständig ist und dass Fahrgäste über diesen Umstand nicht aufgeklärt werden:

„Seit Mittwoch funktioniert die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn auch für Verbindungen ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021. Die DB bewirbt den neuen Fahrplan mit „Buchen Sie Ihre Winterreise“. Leider fehlten und fehlen immer noch Züge in verschiedenen Teilen Deutschlands. Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert, dass den Fahrgästen suggeriert wird, der vollständige Fahrplan sei verfügbar, obwohl das nicht der Fall ist. PRO BAHN fordert, den jeweiligen Datenbestand der Fahrplanauskunft offenzulegen, damit die Fahrgäste erkennen können, ob eine Bahnlinie enthalten ist, oder ob die Daten fehlen. Zu den fehlenden Bahnverbindungen kommt hinzu, dass die meisten Daten zu ÖPNV-Verbindungen in Verkehrsverbünden ebenfalls erst später verfügbar sind.“

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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