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Diese Corona-Bestimmungen gelten in deutschen & internationalen Skigebieten

| von Michael Sprick

Die Corona-Bestimmungen sind natürlich ein wichtiger Faktor bei der Planung des Ski-Urlaubs. Wir fassen


Diese Corona Bestimmungen gelten in deutschen & internationalen Skigebieten
Skigebiet Val-d'Isère, Frankreich. Bildnachweis: Unsplash / Cyprien Delaporte

Wer in diesem Winter noch einen Ski-Urlaub plant, wird sich auch für die Corona-Bestimmungen vor Ort interessieren. Die Bedingungen sind dabei von Infektionszahlen und Hospitalisierungsraten abhängig. In Deutschland unterscheiden sich die Bestimmungen zudem von Bundesland zu Bundesland.

Corona-Regeln in deutschen Skigebieten

In Deutschland gelten in den Bundesländern jeweils unterschiedliche Bedingungen. Überall einheitlich gilt die Maskenpflicht und Abstandsregeln in allen Liften. Das schließt auch Sesselbahnen und Schlepplifte mit ein. Was 2G oder 3G betrifft, weichen die Bestimmungen jedoch stark von einander ab.

Thüringen: Es gilt die 3G-Regelung.

Baden- Württemberg: abhängig vom Infektionsgeschehen, entweder 2G oder 3G. Aufgrund der derzeit angespannten Lage gilt die zurzeit die 2G Regelung.

Nordrhein- Westfahlen: Im Skigebiet und auch in den Skihütten gilt die 2G Regelung. Ausgenommen davon sind Jugendliche und Kinder unter 16 Jahren.

Bayern: Es gilt 2G, nachdem die 2G+-Regelung (zusätzlicher Test für Geimpfte und Genesene) Mitte Dezember ausgelaufen ist. Zudem dürfen die Seilbahnen nur zu 25% ausgelastet sein, was bereits an Wochenenden zu langen Warzeiten geführt hat.

All diese Regeln gelten in Deutschland nur für die Beförderung von Personen mit einer Seilbahn. Skitourengeher, die über Pisten aufsteigen, sind von diesen Regelungen nicht betroffen.

Corona-Bestimmungen in Österreich

Seit Montag, dem 22. November 2021, gilt in Österreich ein Lockdown. Während des Lockdowns ist Skifahren möglich, da sportliche Betätigung zur physischen und psychischen Erholung erlaubt ist. Die 2G-Regel (geimpft oder genesen) ist für Gondeln und Seilbahnen einzuhalten. Zusätzlich gilt hier die FFP2-Masken-Pflicht in den Bereichen der Gondeln und Seilbahnen. Ein Antigen- oder PCR-Test ist für den Zutritt nicht ausreichend, wenn Personen nicht geimpft oder genesen sind. Ansonsten ist sie für Geimpfte oder Genesene auch nicht erforderlich.

Hotels, Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Weihnachtsmärkte bleiben während des Lockdowns bis vorerst 13.12. geschlossen. Falls diese nach dem Lockdown öffnen, gelten vermutlich die gleichen Maßnahmen wie zuvor, also die 2G-Regel für ausnahmslos alle Bereiche. Das gilt auch für Ferienwohnungen oder Hütten. Ab dem 6. Dezember reduziert sich zusätzlich die Gültigkeit der Impfzertifikate auf 270 Tage nach der Vollimmunisierung. Johnson & Johnson wird in Österreich nur noch bis zum 3. Jänner 2022 anerkannt, danach ist eine Auffrischung nötig. Die 2G-Regel gilt nicht für Kinder unter zwölf Jahren.

Corona-Regeln in Schweizer Skigebieten

Maskenpflicht:
Das tragen einer Maske ist in allen geschlossenen Seilbahnen (Kabinen, aber auch Sesselbahnen mit Wetterschutzhaube), in überdachten Stationsgebäuden, Kassen und Wartebereichen Pflicht.

3G Regelung:
Zur Beförderung mit einer Seilbahn ist in der Schweiz derzeit kein 2G oder 3G Nachweis nötig. Allerdings ist eine Einführung einer 3G Regelung immer wieder in Diskussion. Wenn man aber vor hat, sich in einem der geöffneten Skihütten zu stärken, ist hierfür ein gültiger 3G Nachweis nötig. Dies gilt ab einem Alter von 17.

Ausnahmen:
Die Skigebiete haben die Möglichkeit, die Regeln freiwillig zu verschärfen. Zum Beispiel möchte das Skigebiet Fideriser Heuberge die ganze Skisaison 2021/ 2022 freiwillig auf 3G setzen. Dieser Idee hat sich auch schon das grenzübergreifende Skigebiet Samnaun angeschlossen, welches zusammen mit Ischgl die bekannte Silvretta Arena Ischgl Samnaun bildet. Dies hat vermutlich den Grund, dass man die Schweizer Corona Regeln an die Österreichischen angleichen möchte.

Corona Regeln in Frankreichs Skigebieten

In Seilbahnen mit geschlossenen Fahrzeugen (Gondeln und Sessel) gilt eine Maskenpflicht für alle Personen ab 11 Jahren. Dabei zählen auch Sesselbahnen mit Wetterschutzhauben als geschlossene Fahrzeuge. In Schleppliften und Sesselliften ohne Wetterschutzhauben gibt es dagegen keine Maskenpflicht.

Grundsätzlich gilt erst ab einer 7-Tages-Inzidenz von 200 die 3G Regel. Dieser Wert bezieht sich dabei die auf die Inzidenz von ganz Frankreich und ist mit einer Inzidenz von über 380 derzeit erreicht. Zurzeit ist also ein 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Üblich ist in Frankreich der „pass sanitaire“, also das digitale oder als ausgedrucktes Dokument mitgeführte Nachweis.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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