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easyJet führt Uniformen aus recyceltem Kunststoff ein

| von Michael Sprick

Mit neuen recycelten Uniformen will easyJet seinen CO2-Ausstoß auch bei der Ausstattung seines Personals reduzieren.


easyJet führt Uniformen aus recyceltem Kunststoff ein
Die neuen Recycling-Uniformen. Bildnachweis: easyJet Airline Company Limited

Die Uniformen sind Teil des Engagements von easyJet, Abfälle und die Reduzierung des Kohlenstoffausstoßes auch auf anderen Wegen zu reduzieren. Darüber informiert die britische Fluggesellschaft in einer Pressemeldung.

Die neue Uniform, die das nordirische Unternehmen Tailored Image herstellt, kommt noch in diesem Monat in den Umlauf. Durch die Einführung bei der gesamten Fluggesellschaft wird schätzungsweise eine halbe Million Plastikflaschen pro Jahr vermieden, die im Plastikmüll landen. Dabei besteht Uniform aus etwa 45 recycleten Flaschen.

Der Stoff reduziert nicht nur Plastikmüll, sondern bei der Herstellung setzt Tailored Image auch auf erneuerbare Energiequellen. Dadurch hat es einen um 75 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck als herkömmliches Polyester.

Im Vergleich zu der nicht recycelten Alternative ist es abriebfester. Außerdem ist es noch elastischer (Vier-Wege-Stretch), was die Passform und die Bewegungsfreiheit verbessert und den Komfort und die Haltbarkeit erhöht.

Diese Entwicklung kann dazu führen, dass das Material für den Träger lange haltbar ist. Langfristig soll sich das auch dadurch als ressourcenschonender erweisen.

Tina Milton, Direktorin für Kabinendienste bei easyJet, sagte: „Der Klimawandel ist ein Thema, das uns alle angeht, und bei easyJet prüfen wir alle Bereiche unseres Betriebs, um zu sehen, wo wir den Kohlenstoffausstoß und die Abfallmenge reduzieren können.

„Wir freuen uns, diese neue Piloten- und Kabinenbesatzungsuniform, die aus recycelten Plastikflaschen hergestellt wird, vorzustellen und für unsere Piloten und Kabinenbesatzungskollegen einzuführen.

„Wir wissen, dass Nachhaltigkeit für sie und auch für unsere Kunden ein wichtiges Thema ist.

Sie fügte hinzu: „Es ist eine Priorität für uns, die Arbeit an der Verringerung unseres Kohlenstoff-Fußabdrucks kurzfristig fortzusetzen, verbunden mit der langfristigen Arbeit zur Unterstützung der Entwicklung neuer Technologien, einschließlich emissionsfreier Flugzeuge, die den Kohlenstoff-Fußabdruck der Luftfahrt radikal reduzieren wollen.“

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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