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Ex-Model drohte, Flugzeug in die Luft zu sprengen – nachdem sie den Preis des Bordweins erfuhr

| von Michael Sprick

Ein Ex-Model wird wegen einer Drohung angeklagt, ihr Flugzeug in die Luft zu sprengen zu wollen, nachdem es den Preis des Bordweins erfahren hatte.


Ex Model drohte, Flugzeug in die Luft zu sprengen nachdem sie den Preis des Bordweins erfuhr

Laut dem New Zealand Herald wird ein ehemaliges Model beschuldigt, am 7. November 2020 damit gedroht zu haben, ihren Air New Zealand-Flug von Melbourne nach Auckland in die Luft zu sprengen. Der Vorfall soll geschehen sein, nachdem sie von der Kabinenbesatzung erfahren hatte, dass ein Glas Wein an Bord nicht kostenlos ist.

Sie soll gegenüber Flugbegleitern ausfällig geworden sein. Diese sollen sie anschließend mit Handschellen gefesselt und an ihren Sitz geschnallt haben, um sie aus der Bordküche des Flugzeugs fernzuhalten.

Die Frau hat sich schuldig bekannt, sich ungebührlich verhalten zu haben und beleidigend geworden zu sein. Konkret soll sie auf den Preis des Weins mit „Ist mir Sche*** egal“ reagiert haben und verlangte, dass man ihr „einen verf* Wein“ besorge. Dann erklärte sie, sie würde ihn selbst „verf* nochmal holen“.

Das Kabinenpersonal setzte die Frau in eine freie Reihe des Flugzeugs, um sie von der Bordküche fernzuhalten. Da die Flugbegleiter befürchteten, dass die Frau handgreiflich werden würde, legten sie ihr Handschellen an. Anschließend fesselten sie sie mithilfe von Sicherheitsgurtverlängerungen an einen Sitz. Dabei soll sie mehrmals laut ausgerufen haben, dass sie das Flugzeug in die Luft sprengen würde.

Nach der Hälfte des Fluges soll die Frau von der Tortur müde geworden sein und schlief dem Bericht nach ein. Beim Landeanflug auf Auckland wachte sie jedoch auf und soll ihre Schimpftirade fortgesetzt haben.

Sie wurde gegen Kaution bis zur Verurteilung am 23. Juni freigelassen. Bizarrerweise hat ihr Anwalt beantragt, das Verfahren einzustellen, anstatt eine strafrechtliche Verurteilung zu verhängen, „weil eine strafrechtliche Verurteilung Konsequenzen für die Reise nach sich ziehen würde.“

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Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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