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Florenz verbietet abendliche Spaziergänge nach 21 Uhr

| von Michael Sprick

Florenz hat den Menschen verboten, abends im Stadtzentrum spazieren zu gehen, um die Überbelegung zu bekämpfen.


Florenz verbietet abendliche Spaziergänge nach 21 Uhr

Ein abendlicher Spaziergang ist in Florenz derzeit nicht möglich. Donnerstags, freitags und samstags abends von 21 bis 6 Uhr gilt eine Spazier- und Verweilverbot, wie Dissapore Ende Juni berichtete.

Es handelt sich jedoch nicht um eine reguläre Ausgangssperre. Denn Touristen wie Einwohner der Stadt dürfen nach wie vor Restaurants und Bars in der Stadt besuchen. Die Sperre betrifft zudem nur das Stadtzentrum, einschließlich des beliebten Vergnügungsviertels Santo Spirito, Piazza Strozzi, Santa Croce und Piazza S.S. Annunziata, wo sich Einheimische und Touristen regelmäßig treffen.

Mit der Sperre will die Stadt ein Überlaufen des Stadtzentrums verhindern. Vor allem mit Hinblick auf die Corona-Pandemie. Die Geldstrafen für Verstöße gegen die neue Regelung liegen zwischen 400 und 1.000 Euro. Der Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella, sagte, er wolle die Überfüllung begrenzen und beabsichtigt, das neue Gesetz bis zum Ende der Pandemie in Kraft zu halten.

Das Essen oder Trinken auf den Stufen der Basilika Santo Spirito ist ebenfalls verboten und jeder, der gegen die Regeln verstößt, kann mit einer Geldstrafe von bis zu 1.000 Euro belegt werden. Auch Touristen, die in Florenz ein Picknick veranstalten, müssen mit einer Geldstrafe zwischen 150 und 500 Euro rechnen.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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