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Heathrow führt „Covid-Steuer“ für Fluggäste ein

| von Michael Sprick

Der Flughafen London Heathrow hat bekannt gegeben, dass er eine Abgabe erheben wird, um Verluste aufzufangen, die durch die Pandemie am größten britischen Flughafen entstanden sind.


Heathrow führt "Covid Steuer" für Fluggäste ein

Die Verluste, die durch die Pandemie im Luftverkehr in Großbritannien entstehen, zwingen die Flughafenbehörden von London – Heathrow dazu, neue Gebühren einzuführen.

Höhe der „Covid-Steuer“

Am Sonntag, den 28. Februar, gab die Flughafenbehörde deshalb bekannt, dass abfliegende Passagiere nun einen Aufpreis von £8,90 (€10,30) zahlen müssen. Das meldete der Evening Standard. Diese Maßnahme, die nach Angaben des Flughafens nur vorübergehend sein soll, würde helfen, einen Teil der Kosten des Betreibers aufzufangen. Die Gebühr solle dabei für den Rest des Jahres in Kraft sein.

Die britische Luftfahrtbehörde hat die Abgabe genehmigt. Die Gebühr soll die Kosten für Versorgungseinrichtungen, Gepäck und Check-in-Services decken. Der Betrieb war im vergangenen Jahr 2020 weitgehend defizitär.

Milliardenverluste führen zur Einführung der Gebühr

Heathrow ist durch die Pausierung von Langstrecken-Flügen, dem profitabelsten Segment des Unternehmens, finanziell hart getroffen. Der größte Flughafen Großbritanniens verlor im letzten Jahr zwei Milliarden Pfund, wie der Flughafen letzte Woche bekannt gab. Einem Aufruf zu Hilfeleistungen an den britischen Staat sind bis jetzt noch keine Taten gefolgt. Daher hilft der Flughafen sich nun selbst.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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