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IATA zu Rückerstattungen in der Pandemie: „Airlines waren verantwortungsbewusst“

| von Michael Sprick

Die IATA zieht eine positive Bilanz zu der Handhabung der Airlines von Rückerstattungen. Zudem zeichnet sich eine nachhaltige Erholung des Flugverkehrs ab.


IATA zu Rückerstattungen in der Pandemie: "Airlines waren verantwortungsbewusst"
Japan Airlines am Flughafen von Helsinki. Bildnachweis: Unsplash / Artturi Jalli

Anlässlich des Weltgipfels der Reisebüroverbände in León betonte Juan Antonio Rodríguez, Chief Operating Officer der Airline-Lobby IATA, die Bemühungen der Fluggesellschaften, „mit den Veränderungen Schritt zu halten“. Darüber berichtet das spanische Reisenachrichten-Portal Preferente.com.

Erstattungen dauerten lange – doch Airlines ergriffen Maßnahmen

Obwohl er einräumt, dass die Erstattungen „zu lange gedauert haben“, betont er, dass „die Fluggesellschaften sich angepasst haben“. Er erwähnt unter anderem die Fortschritte, die innerhalb der IATA gemacht wurden, um die Methode der Geldrückerstattung zu rationalisieren. „Es gab Lücken in den Prozessen, aber wir haben Maßnahmen ergriffen“, sagt er.

Wie andere Redner auf dem CEAV-Gipfel wies auch Rodriguez auf Beschränkungen als Haupthindernis für eine schnellere Erholung der Luftfahrtindustrie hin. „Sobald sich ein Markt öffnet, reagieren die Leute“, sagte er. Daher fordert er die Regierungen auf, „zu versuchen, ihre Grenzen mit so wenigen Auflagen wie möglich zu öffnen“.

Airlines verzeichnen merklichen Aufschwung

Die International Air Transport Association (IATA) meldete für September 2021 einen moderaten Aufschwung im Luftverkehr im Vergleich zum August. Ausschlaggebend dafür war die Erholung auf den Inlandsmärkten, insbesondere in China, wo einige Reisebeschränkungen nach den COVID-19-Ausbrüchen im August aufgehoben wurden. Die internationale Nachfrage hingegen ging im Vergleich zum Vormonat leicht zurück.

Was die Prognosen für den europäischen Markt betrifft, so erwartet die IATA für das nächste Jahr ein „sehr starkes Wachstum“. Nach ihren Schätzungen könnten die internationalen Flüge innerhalb Europas bis 2022 75 % des Niveaus vor der Pandemie erreichen, während sie zwischen den USA und Europa bei etwa 65 % liegen werden.

„Jede Ankündigung der Wiedereröffnung scheint mit ähnlichen, aber unterschiedlichen Regeln einherzugehen. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Aufschwung in Komplikationen steckenbleibt. Auf der hochrangigen ICAO-Konferenz zu COVID-19 wurde vereinbart, dass die Harmonisierung eine Priorität sein sollte. Die G20 haben sich verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um einen Aufschwung mit nahtlosem Reisen, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu unterstützen. Jetzt müssen die Regierungen diesen Worten Taten folgen lassen, um einfache und wirksame Maßnahmen umzusetzen. Menschen, Arbeitsplätze, Unternehmen und Volkswirtschaften zählen auf echte Fortschritte“, sagte Walsh, Direktor der IATA.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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