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Israel: Grenzschließung bis zum 22. Dezember verlängert

| von Michael Sprick

Reisende, die nach Israel reisen möchten, müssen sich noch gedulden, da die Grenzen in nächster Zeit nicht wieder geöffnet werden.


Israel: Grenzschließung bis zum 22. Dezember verlängert
Blick auf die Stadt Haifa. Bildnachweis: Unsplash / Levi Meir Clancy

Der Staat Israel hat sein Einreiseverbot für Ausländer bis mindestens zum 22. Dezember 2021 verlängert. Nach Angaben des israelischen Gesundheitsministeriums wurde das Verbot um zehn Tage verlängert, um die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante zu stoppen. Darüber berichtet Simple Flying.

Einreisesperre für Ausländer verlängert

„Premierminister Naftali Bennett und Gesundheitsminister Nitzan Horowitz haben vereinbart, die derzeitigen Beschränkungen für alle nicht-israelischen Staatsangehörigen (Grenzschließung) am internationalen Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion um weitere 10 Tage ab Sonntag, dem 12. Dezember 2021, Mitternacht, bis einschließlich Mittwoch, dem 22. Dezember, zu verlängern“, heißt es in einer Erklärung.

In der Zwischenzeit wird die Regierung entscheiden müssen, ob sie das Verbot weiter verlängern will. „Der Premierminister und der Gesundheitsminister haben außerdem vereinbart, die Entwicklung der Situation in den nächsten Tagen zu besprechen“, heißt es weiter.

Israel erwägt weitere Maßnahmen einzuführen

Sollte sich die Lage weiter verschlechtern, behält sich die israelische Regierung auch die Möglichkeit vor, noch strengere Einreisebeschränkungen zu treffen. Alle israelischen Staatsbürger, die von einer Auslandsreise zurückkehren, müssen sich bei der Landung in Israel einem PCR-Test unterziehen, drei Tage in Quarantäne bleiben und sich dann einem weiteren PCR-Test unterziehen.

Die Pläne des Premierministers Benett sehen außerdem vor, einen strengeren Lockdown für Ungeimpfte einzuführen. Ein weiterer umstrittener Vorschlag von ihm war es, den Flughafen Ben Gurion vollständig zu schließen. Diese Maßnahmen lehnen allerdings auch Teile seines eigenen Kabinetts ab. Die Opposition hofft, dass das Verfassungsgericht diese Pläne für verfassungsfeindlich erklärt.

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Seit Anfang November hatte Israel einen Öffnungskurs verfolgt, der streng an die eigene Impfkampagne gebunden ist. So ließ Israel nur noch Individualreisende mit gültiger Booster-Impfung einreisen. Ausgenommen waren hiervon lediglich Gruppenreisende. Mit dem Aufkommen der Omikron-Variante ist die Regierung jedoch wieder von diesem Kurs abgekommen. Am Montag gab das israelische Gesundheitsministerium bekannt, dass es 21 Fälle der Omicron-Variante im Land gibt.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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