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Israel verhängt 24-stündige Quarantäne für alle ankommenden Reisenden

| von Michael Sprick

Pauschal müssen ab nächster Woche alle, die nach Israel einreisen, sich bis zu 24 Stunden lang in Quarantäne begeben. Auch die Impfung befreit von der Maßnahmen nicht


Israel verhängt 24 stündige Quarantäne für alle ankommenden Reisenden

Das israelische Gesundheitsministerium kündigte am Freitag an, dass alle ankommenden Reisenden in das Land, einschließlich der geimpften, ab nächster Woche eine 24-stündige Quarantäne einhalten müssen. Das berichtet die Times of Israel.

Die israelischen Behörden haben erklärt, dass Reisende bei der Ankunft am Flughafen einen Test anfordern können. Wenn der Test negativ ist, können sie früher aus der Quarantäne entlassen werden, obwohl es in der Regel einen ganzen Tag dauert, bis die Ergebnisse vorliegen.

Diese Maßnahme betrifft nun auch Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft oder von ihm genesen sind. Das Gesundheitsministerium hat seine schwarze Reiseliste aktualisiert. Es listet nun Argentinien, Weißrussland, Brasilien, Südafrika, Indien, Mexiko und Russland als Länder, für die Israelis eine explizite Einreisegenehmigung benötigen.

Tatsächlich droht jedem Israeli, der diese Länder ohne die ausdrückliche Zustimmung der Behörden besucht, eine Geldstrafe von etwa 1.500 Euro.

Israel hat am Freitag 450 Infektionen registriert, was leicht unter dem Tagesdurchschnitt der letzten drei Tage von etwa 500 liegt. Es gibt 3.691 aktive Fälle und die Gesamtzahl der Todesopfer liegt bei 6.434. Insgesamt haben sich 845.123 Menschen mit der Krankheit infiziert.

Für bestimmte Risiko-Länder gelten zudem noch strengere Bestimmungen. Reisende aus den Emiraten, den Seychellen, Ecuador, Äthiopien, Bolivien, Guatemala, Honduras, Simbabwe, Sambia, Namibia, Paraguay, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Kirgisistan und Tunesien müssen 14 Tage in Isolation bleiben, bzw. 10 Tage, wenn sie zwei negative Tests vorweisen können.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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