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Italien erweitert seine Corona-Maßnahmen vorerst bis zum 15. Januar

| von Michael Sprick

Italien erweitert seine Corona-Maßnahmen vorerst bis zum 15. Januar. Bei der 7-Tage-Inzidenz sank die Neuinfektion von 400 auf inzwischen unter 200.


Italien erweitert seine Corona Maßnahmen vorerst bis zum 15. Januar

Die Bestimmungen in Italien zur Beschränkung der Pandemie werden bis zum 15. Januar erweitert. Dabei behält sich die italienische Regierung vor, dass die Maßnahmen auch darüber hinaus weiter zu verlängern. Sie galten zuvor schon für die Feiertage und sollten Familien davon abhalten, sich für die Feiertage zu treffen.

Wie auch in Deutschland sehen die Maßnahmen vor, dass Bars und Restaurants lediglich für Mitnahmen und Lieferungen geöffnet haben dürfen. Ebenfalls galt schon zuvor, dass sich nur maximal zwei Personen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen dürfen.

Die Idee des Bewegungsradius stammt eigentlich aus Italien und war ebenfalls eine Maßnahme, die dazu beitragen sollte, dass die italienischen Bürger nicht ihre Verwandten in anderen Regionen besuchen. Allerdings beträgt dieser Bewegungsradius 30 km. 

Allerdings gibt es in Italien an bestimmten Tagen Ausnahmen. So dürfen Einwohner einer Region am 9. und 10. Januar über den Bewegungsradius von 30 km hinaus reisen. 

Auch bei Schulen ist Italien bisher rigoroser vorgegangen als Deutschland. Bisher hatten Schulen und Kindertagesstätten komplett geschlossen. Grundschulen und Kitas haben erst seit gestern wieder beschränkt geöffnet. Am 11. Januar sollen auch weiterführende Schulen wieder für beschränkte persönliche Anweisungen öffnen.

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Laut Corona in Zahlen hat Italien derzeit rund 2,2 Mio. Infektionen und 77.000 Tote zu beklagen. Italien war das erste Land, das in Europa stark von der Pandemie getroffen wurde. In Folge führte es auch den ersten Lockdown ein. 

Im Sommer waren die Zahlen wieder dermaßen im Griff, dass der Alltag wieder relativ normal ablaufen konnte. Anfang November wurden die Corona-Maßnahmen dann wieder notwendig. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg zwischenzeitlich auf über 400. Inzwischen ist sie jedoch auf unter 187 für ganz Italien gesunken.

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Michael Sprick
Autor: Michael Sprick

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.