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Kanaren: Regierung genehmigt Direkthilfen

| von Michael Sprick

Auf den Kanaren wird eine zweite Runde an Direkthilfen für angeschlagene Unternehmen in die Wege geleitet. Laut Finanzminister Rodríguez wird es "nicht die letzte" sein.


Kanaren: Regierung genehmigt Direkthilfen für Tourismus und Gastgewerbe

Der Regierungsrat der Kanaren wird heute den Kredit von 165 Millionen zur Finanzierung von Direkthilfen für Selbstständige, KMU und Tourismusunternehmen bewilligen. Laut der Lokalzeitung El Dia kündigte Finanzminister Román Rodríguez gestern an, dass sie ein Dekret mit den Grundlagen und dem Aufruf zur Subventionierung verabschieden.

Aus der Opposition gab es Widerspruch und Kritik, dass die Hilfen nicht genug seien. Rodríguez merkte an, dass die Hilfen nicht die ersten seien. Es gab zuvor schon ein Hilfspaket von rund 95 Millionen Euro. Zudem seien auch die jetzigen Hilfen von 165 Millionen Euro „nicht die letzten“.

Die Mittel werden aus Restmitteln aus der Staatskasse der Autonomen Gemeinschaft der Kanaren kommen. Die Regierung der Kanaren versucht jedoch die Direkthilfen aus Mitteln des React Fonds der EU zu finanzieren. Der Fond umfasst insgesamt 47,5 Milliarden Euro.

Die Regierung will die Hilfen außerdem so gestalten, dass Antragssteller für die Hilfen weniger bürokratische Hürden als in der Hilfsrunde zuvor überwinden müssen. Die Hilfen sind hauptsächlich für das Tourismus- und Gastgewerbe gedacht. Jedoch sind auch andere Unternehmen, die von der Pandemie betroffen sind, zu Hilfen berechtigt.

Allerdings sind nicht alle Unternehmen von der Krise betroffen. Besonders Hotels, die sich in der Krise auf Digital Nomads konzentrieren, boomen zurzeit.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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