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Kultusminister legen Sommerferien von 2025 bis 2030 fest

| von Michael Sprick

Die Kultusministerkonferenz hat die Sommerferien für die Jahre 2025 - 2030 festgelegt.


Kultusminister legen Sommerferien von 2025 bis 2030 fest
Strand bei Poole, England. Bildnachweis: Unsplash / Belinda Fewings

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich über die Zeiträume für die Schulsommerferien von 2025 bis 2030 geeinigt. Das gibt die KMK in einer Pressemeldung bekannt.

Entscheidung ist Kompromiss zwischen Schulen, Familien und Tourismusbranche

Die Kultusministerkonferenz hat Beginn und Ende der Sommerferien in allen 16 Ländern für den Zeitraum 2025 bis 2030 festgelegt. Dazu sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst:

„Die neue langfristige Sommerferienregelung der Kultusministerkonferenz schafft Planungssicherheit für Schulen, für den Sommerurlaub der Familien mit schulpflichtigen Kindern und für die Tourismusbranche.“

Dauer der Schulhalbjahre soll konstant bleiben

Die Kultusministerkonferenz hat ihrer Entscheidung maßgeblich pädagogische Gesichtspunkte zugrunde gelegt. So ist sichergestellt, dass die Dauer der Schulhalbjahre trotz wechselnder Ferientermine möglichst konstant bleibt. Dies soll den Schulen eine kontinuierliche und verlässliche Lernplanung einschließlich der Prüfungen ermöglichen.

In ihren wirtschaftspolitischen Erwägungen hat die Kultusministerkonferenz den Gesamtzeitraum für die Sommerferien so weit wie möglicht ausgeschöpft. Die Regelung sieht für die Jahre 2025 bis 2028 sowie für das Jahr 2030 einen Gesamtferienzeitraum von 80 Tagen und für 2029 von 87 Tagen vor.

Bayern und Baden-Württemberg legen Sommerferien selbst fest

Unter Berücksichtigung der zweiwöchigen Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg ergibt sich für den neuen Zeitraum ein sehr tourismusfreundliches Bild. Von Mitte Mai bis Mitte September, einer Zeitspanne von mehr als den von der Wirtschaft oft geforderten 90 Tagen, fahren Familien mit schulpflichtigen Kindern in den Urlaub.

Während die Bundesländer in Deutschland die Ferienzeiten um Ostern, Weihnachten und im Herbst selbst festlegen können, obliegt die Entscheidung über die Sommerferien bei der Kultusministerkonferenz. Seit einiger Zeit funktioniert dies nach einem Rotationsprinzip. Im Wechsel starten einige Bundesländer früh in die Sommerferien. In den folgenden Jahren rücken sie dann immer weiter nach hinten. Eine Ausnahme hiervon bilden die beiden südlichen Bundesländer, die durch die Pfingstferien immer auf später Sommerferien bestehen.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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