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Madrid: lockere Corona-Maßnahmen locken französische Touristen “zu Tausenden” an

| von Michael Sprick

Junge französische Touristen stömen derzeit zu tausenden nach Madrid, um hier das Leben unter lockereren Corona-Maßnahmen genießen zu können.


Madrid: lockere Corona Maßnahmen locken französische Touristen “zu Tausenden” an

Französische Touristen, die dem strengen Lockdown in ihrem Land überdrüssig sind, strömen über die Grenze nach Madrid. Hier haben Bars und Restaurants bis 18 Uhr geöffnet und können Gäste auf ihren Terassen bedienen. Bis 22 Uhr dürfen sich Menschen im Freien aufhalten.

Da Frankreichs kulturelle Einrichtungen geschlossen sind, Restaurants keine Mahlzeiten vor Ort servieren können und eine strikte Ausgangssperre ab 18 Uhr gilt, haben Freizeitbegeisterte ein Auge auf die Hauptstadt ihres südlichen Nachbarn geworfen.

Ausgerechnet in Madrid, der Hauptstadt des Landes, herrscht eine der lockersten Ausgangssperren in Spanien. Grund dafür ist, dass die konservative Regierung Madrids sich über die nationalen Empfehlungen des Landes und auch dem Kurs des regierenden Linksbündnisses hinwegsetzt. 

Für viele Touristen mag dies zunächst wie ein Schock wirken, Bars und Restaurants geöffnet zu sehen. Doch viele Touristen, vor allem junge Menschen aus Frankreich zieht genau das an. Studenten und junge Arbeitende aus Frankreich verbringen ihre Ferien in Spanien. In den spanischen Medien ist von tausenden Franzosen und ihren illegalen Feten die Rede.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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