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Maghreb-Länder sind keine Hochrisikogebiete mehr

| von Michael Sprick

Das Robert-Koch-Institut hat die Maghreb-Staaten von der Liste der Hochrisikogebiete entfernt. Dazu gehören Marokko, Tunesien und Algerien.


Maghreb Länder sind keine Hochrisikogebiete mehr
Beni Abbès in Algerien. Bildnachweis: Unsplash / Halima Bouchouicha

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat heute den Hochrisikostatus für die Maghreb-Länder Algerien, Marokko und Tunesien aufgehoben. Damit ist das einzig verbliebene Land in Nordwestafrika auf der Liste der Hochrisikogebiete Lybien.

RKI streicht Länder von Hochrisikogebiet-Liste

Mit dem neuesten Update des RKIs verlassen insgesamt fünf Länder die Liste der Hochrisikogebiete. Das sind neben den bereits genannten nordwestafrikanischen Ländern noch die Fidschi-Inseln sowie Sri Lanka. Damit erleichtern sich wieder die Einreisebedingungen für Geimpfte und Ungeimpfte.

Zurzeit eignen sich die Länder noch, um etwas Sonne und Sommergefühle mitzunehmen. In der Regel sind aber auch hier die Winter zwar mild, aber je nachdem auch sehr verregnet.

Pandemische Lage im Maghreb

Beachtlich ist, dass alle drei Staaten eine äußerst niedrige Inzidenz haben. In allen drei Staaten liegt sie derzeit sogar unter 10. In Marokko liegt sie bei, 9,0, in Tunesien bei 9,2 und in Algerien bei nur 1,6. Ohne Ausnahme ist die 7-Tage-Inzidenz in allen europäischen Staaten derzeit höher.

Zumindest in Marokko sind auch die Impfquoten beachtlich – 61,96% (Erstimpfung) und 55,13% (vollständig geimpft) der Bevölkerung haben eine Impfung erhalten. In Tunesien sind schon deutlich weniger Bürger geimpft – 44,54% (Erstimpfung) und 34,46% (vollständig). Lediglich Algerien hängt bei den Impfungen stark hinterher. So sind bisher nur 13,49% (Erstimpfung) 9,04% (vollständig) der gesamten Bevölkerung geimpft.

Tunesien erleichtert Einreisebedingungen

Tunesien hat zudem gerade erst seine Einreisebedingungen für geimpfte Reisende erleichtert. Das Land schafft dabei die Anforderung ab, dass vollständig geimpfte Personen einen negativen PCR-Test nachweisen müssen, um in das Land einreisen zu können.

Diese Regelung gilt ab Samstag, dem 16. Oktober, für alle Besucher, die mindestens 14 Tage vor der Reise eine zweite Impfung nachweisen können. Kinder unter 12 Jahren sind ebenfalls von dem PCR-Test befreit. Die Behörden können jedoch stichprobenartig Schnelltests bei ankommenden Passagieren durchführen.

Alle anderen Besucher, die nicht vollständig geimpft sind, müssen sich sieben Tage lang in einem Quarantäne-Hotel selbst isolieren und am sechsten Tag der Quarantäne auf eigene Kosten einen zweiten PCR-Test machen.

Rückkehr nach Deutschland

Die Nachweispflicht (3G-Regel) gilt für die Einreise mittlerweile grundsätzlich. Mit der Aufhebung des Hochrisiko-Status ist die Einreise nach Deutschland wieder stark erleichtert. So gilt keine pauschale Quarantäne mehr. Für die Einreise fällt ab 12 Jahren nur noch ein Nachweis an (Geimpft, Genesen, Getestet).

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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