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Malta erkennt gelben Impfpass nicht mehr für Einreise an

| von Michael Sprick

Malta erkennt den gelben Impfpass nicht mehr als gültigen Ausweis zur Angabe des Gesundheitsstatus von Einreisenden an.


Malta erkennt gelben Impfpass nicht mehr an

Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass Malta den bisher gültigen gelben Impfpass nicht mehr für die Einreise anerkennt.

Den Informationen zufolge soll Malta nur noch das digitale Covid-Zertifikat der EU für die Einreise anerkennen. Dieses lässt sich sowohl in digitaler Form als auch als Papier-Dokument ausstellen. Sollten Reisende ohne dieses Dokument in Malta einreisen, müssen sie einen PCR-Test sowie eine Quarantäne pflichtmäßig absolvieren.

Die Kosten hierfür haben die Reisenden dabei selbst zu tragen. Der PCR-Test soll den Informationen nach 120 € kosten. Eine Übernachtung im Quarantäne Hotel koste noch einmal zusätzlich 100 € pro Nacht.

Malta hat dabei offenbar das Auslaufen der Gleitzeit bei der Einführung des digitalen Covid-Zertifikats der EU vorweggenommen. Offiziell trat das Covid-Zertifikat der EU zum 1. Juli in Kraft. Bis zum 12. August soll jedoch noch eine Gleitzeit gelten, die vor allem dazu dienen sollte, die Ausarbeitung des Impfpasses der EU zu ermöglichen. Erst vergangene Woche nannte der Generaldirektor der Europäischen Kommission für Mobilität und Verkehr, Henrik Hololei, das Covid Zertifikat noch ein „Work- in-Progress“-Projekt.

In vielen Ländern ist der Pass noch nicht vollständig funktionsfähig. Auch in Deutschland kam es zu einer Panne. Das Handelsblatt fand heraus, dass sich Impfzertifikate durch die Hintertür fälschen ließen.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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