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Neue Corona-Beschlüsse – das sollten Reisende für die kommenden Wochen wissen

| von Michael Sprick

Bei der gestrigen Bund-Länder-Konferenz haben die Regierung und die Minister der Länder neue Corona-Beschlüsse für die kommenden Wochen getroffen. Die wichtigsten Beschlüsse im Bezug auf Reisen im In- und Ausland haben wir für euch zusammengefasst.


Neue Corona Beschlüsse das sollten Reisende für die kommenden Wochen wissen

Neue Corona-Beschlüsse: Verlängerung des Lockdowns

Der Lockdown wird vorerst bis zum 31. Januar verlängert. Dabei gelten weitestgehend die gleichen Voraussetzungen wie zuvor. Neu sind nur striktere Vorgaben bei der Kontaktbeschränkung. Bisher durften bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Nun dürfen sich nur noch maximal zwei Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten treffen. Ausnahmen für Kinder gibt es nicht mehr.

Einschränkung und Schließung von Kitas

Die Bund-Länder-Konferenz hat sich darauf geeinigt, Schulen und Kindertagesstätten landesweit zu schließen bzw. den Betrieb stark einzuschränken. Bisher hat sich das Modell der Notbetreuung in vielen Teilen Deutschlands durchgesetzt. Es gibt aber auch Regionen, in denen der Schul-Betrieb unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen weitestgehend normal ablief. Wenn Eltern ihre Kinder zu Hause nicht betreuen können, haben die Kinder die Möglichkeit, Schulen und Tagesstätten zu besuchen. Das wird auch weiterhin der Fall sein. 

Neue Corona-Beschlüsse für Hotspots – Einführung eines Bewegungsradius

Als Hotspot gilt in Deutschland ein Ort, der eine 7-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufweist. Für diese Ortschaften wird  nun eine Beschränkung des Bewegungsradius auf maximal 15 km eingeführt. Nur noch bei triftigen Gründen sei es Bürgern erlaubt, diesen Bewegungsradius zu verlassen. Noch ist die Triftigkeit dabei nicht genau definiert – Arbeit und Arztbesuche gehören aber beispielsweise dazu, Ausflüge dagegen nicht.

Der ÖPNV wird in betroffenen Regionen wohl zumindest zu Stoßzeiten weitestgehend weiterlaufen. Die Echtzeit-Daten zu den Corona-Zahlender einzelnen Städte und Landkreise könnt ihr beim Covid-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts nachschauen.

Einführung von Testpflicht bei Einreisen nach Deutschland aus Risikogebieten

Ab dem 11. Januar gilt eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten. Tests müssen in Zukunft vor Antritt der Reise erfolgen und dürfen maximal 48 Stunden alt sein. Alternativ gibt es die Möglichkeit, sich unmittelbar bei Ankunft am Flughafen testen zu lassen.

Unabhängig davon, ob ein Test negativ ist, gilt für alle Einreisenden weiterhin eine Quarantäne-Pflicht von zehn Tagen. Wie auch schon zuvor kann diese nach fünf Tagen durch einen zweiten negativen Test frühzeitig beendet werden. Eine digitale Einreiseanmeldung wird in Zukunft zudem weiterhin erfolgen müssen.

Die Bundespolizei wird im Beschluss der Bund-Länder-Konferenz dazu angehalten, die Kontrollen und Einreisebestimmungen aus Ländern, in denen die neue Virusvariante vorkommt, verstärkt durchzuführen. Die Länder sollen dabei auch die anschließende Quarantäne verstärkt kontrollieren.

Impfungen in Altenheimen

Nach einem schleppenden Start bei der Durchführung von Impfungen will die Regierung ihre Anstrengungen verstärken. In den kommenden Wochen sollen alle Bewohner von Pflegeeinrichtungen ein Impfangebot erhalten. Auch die Produktionskapazitäten des Impfstoffs sollen erhöht werden. Beim aktuellen Stand über die Impfungen hält euch Hagen auf dem Laufenden.

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Michael Sprick
Autor: Michael Sprick

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.