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„Partycrasher“ – Ibiza will mit eingeschleusten Touristen illegale Partys stoppen

| von Michael Sprick

Wer demnächst auf Ibiza Party macht, sollte aufpassen, sich nicht verdächtig zu verhalten.


"Partycrasher" Ibiza will mit eingeschleusten Touristen illegale Partys stoppen
Außenseiter sind auf Partys in Ibiza bald besonders unbeliebt. - Bildnachweis: Unsplash / Eric Nopanen

Auf Ibiza dürfte das Wort „Partycrasher“ nach diesem Sommer eine neue Bedeutung bekommen. Die Regierung der Insel will Touristen anwerben, die sich auf illegale Partys einschleusen sollen. Nicht aber um an diesen teilzunehmen, sondern um diese aufzulösen, wie das Mallorca Magazin meldet.

Der Meldung nach handelt es sich bei der Aktion erst einmal um ein Pilotprojekt. Dabei sollen Touristen zwischen 30 und 40 Jahren angeworben werden, um dabei zu helfen, die illegalen Partys zu stoppen. Solche Partys sollen auf den Balearen zu einem großen Problem geworden sein, da sie als Infektionstreiber gelten, bei denen Teilnehmer die Corona-Maßnahmen missachten.

Der Vorschlag betrifft nicht alle Partys, die in Privathaushalten stattfinden. Nur solche, bei denen die Veranstalter Eintritt oder sonstige Vergütungen für Getränke, Transport und die Organisation verlangen.

Die Aktion soll vorerst den ganzen August über laufen. Auch Deutsche sollen nach Angaben des Mallorca Magazins angeworben werden.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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