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Regierung ändert Infektionsschutzgesetz – Das ändert sich im Gastgewerbe

| von Michael Sprick

Die jüngsten Überarbeitungen am Infektionsschutzgesetz bringen auch wieder Änderungen für das Gastgewerbe mit sich.


Regierung ändert Infektionsschutzgesetz Das ändert sich im Gastgewerbe
Café in Kreuzberg. Bildnachweis: Unsplash / Michal Parzuchowski

Vergangene Woche haben Bundestag und Bundesrat den Änderungen am Infektionsschutzgesetz zugestimmt. Wie der Merkur berichtet, ist der Kernpunkt der Änderung vor allem die Impfpflicht für bestimmte Berufe in Deutschland. Doch auch für Gastbetriebe gibt es einige Änderungen, die wir für euch zusammenfassen.

Regelungen bleiben grundsätzlich bestehen – Entscheidungen verbleiben aber bei Landesregierungen

Die neue Ampel-Koalition bessert das Infektionsschutzgesetz zur Corona-Pandemie ein weiteres Mal nach. Neben strengeren Maßnahmen rund um die Impfung ändern sich auch einige Dinge für das Gastgewerbe. Vorangegangene Verschärfungen durch die neue Regierung bleiben zusätzlich bestehen. Von einem flächendeckenden Lockdown soll jedoch abgesehen werden. Stattdessen sollen die Bundesländer einige Entscheidungen selbst treffen.

Mögliche Schließungen

Mit der neuen Verschärfung des Infektionschutzgesetzes ist es den Bundesländern nun wieder möglich, Diskotheken, Bars und Clubs bei hohen Inzidenzzahlen wieder zu schließen. Dies soll vor allem eine rasante Ausbreitung der Delta-Variante ausbremsen, damit über die Weihnachtstage Familienbesuche nicht zum Risiko werden. Hierbei haben die einzelnen Bundesländer jedoch die Entscheidungsmacht, sodass die Regelungen innerhalb Deutschlands abweichen können.

Weitere Maßnahmen

Übernachtungen und explizit Reisen sollen nicht untersagt werden. Es gilt jedoch 2G für touristische Reisen und 3G für nicht-touristische, unaufschiebbare Reisen. Vorgelegte PCR-Tests dürfen nicht älter als 48 Stunden bei Einchecken ins Hotel sein. Bei allen Nachweisen muss ein gültiger Lichtbildausweis vorgelegt werden, um die Personalien zweifelsfrei zu belegen.
Dies gilt vor allem für Hotelübernachtungen innerhalb Deutschlands, denn jeder, der aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss mit einer Quarantäne rechnen. In diesem Fall muss auch der Impfstatus nicht relevant sein.
Zusätzlich können Messen und Kongresse bei einer hohen Inzidenzzahl von den Bundesländern untersagt werden, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Mitarbeiter im Gastgewerbe

Für Mitarbeiter im Gastgewerbe gilt weiterhin, das ein gültiger 3G-Nachweis vorgelegt werden muss. Personen die nicht geimpft oder genesen sind, müssen somit einen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Für Personal, das geimpft oder genesen ist, entfällt die Testpflicht vollständig.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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