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Ryanair fordert erneut Kurzarbeitergeld für deutsche Mitarbeiter

| von Michael Sprick

In einer Erklärung forderten Ryanair und die Pilotengewerkschaft Cockpit erneut, dass Ryanair-Mitarbeiter in Deutschland Kurzarbeitergeld erhalten.


Ryanair fordert weiterhin Kurzarbeitergeld für deutsche Mitarbeiter

Ryanair und die Pilotengewerkschaft Cockpit fordern in einer gemeinsamen Erklärung, dass die Crews in Deutschland Kurzarbeitergeld erhalten. 

Die Agentur für Arbeit zieht aber in Zweifel, dass Malta Air rechtlich der Betreiber ist. Damit ist unklar, ob die Ryanair-Mitarbeiter einen Anspruch auf Sozialleistungen in Deutschland haben.

Seit letztem Jahr erhalten die Ryanair-Piloten und Crews kein Kurzarbeitergeld. Sie können in den allermeisten Fällen aber auch nicht ihrer Arbeit nachgehen. Es handelt sich laut den Worten eines Sprechers von Malta Air dabei um mehr als 1000 Mitarbeiter. Der Sprecher führte weiter aus:

„In einer Zeit, in der andere Fluggesellschaften staatliche Beihilfen in Milliardenhöhe erhalten, sollte die deutsche Regierung Piloten und Crews bei Malta Air nicht im Stich lassen, indem sie Sozialversicherungsleistungen verweigert. Die Covid-19-Krise hat der Luftfahrtindustrie extrem zugesetzt und obwohl wir hart daran gearbeitet haben, die Arbeitsplatzverluste in Deutschland so gering wie möglich zu halten, benötigen die Piloten und die Crews die Unterstützung ihrer Regierung in Form dieser Leistungen, zumal sie alle deutsche Steuern und Sozialabgaben zahlen.

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Michael Sprick
Autor: Michael Sprick

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.