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So sieht die Öffnungsperspektive in Baden-Württemberg aus

| von Michael Sprick

Die Landesregierung Baden-Württembergs bespricht ab heute den Öffnungsplan mit Vertretern aus Wirtschaft und Kommunalpolitik. Ein Arbeitspapier zeigt dabei auf, in welche Richtung die Öffnung gehen wird.


So sieht die Öffnungsperspektive in Baden Württemberg aus

In Baden-Württemberg hat die Landesregierung schon Ende März für den Fall geplant, dass die Infektionszahlen sinken. In einem Arbeitspapier hat sie laut den Stuttgarter Nachrichten mögliche Öffnungsschritte festgehalten. Auf dieses Papier kann die Regierung unter Winfried Kretschmann (Grüne) nun zurückgreifen, da mit der wärmeren Jahreszeit und dem Impffortschritt ein starkes Absinken der Infektionszahlen erwartet wird.

Arbeitspapier sieht Drei-Stufen-Öffnung vor

Das Arbeitspapier soll der Deutschen Presse Agentur (dpa) vorliegen. Es soll darlegen, dass bei einer Inzidenz unter 100 fast sämtliche Bereiche der Wirtschaft unter Einschränkungen wieder öffnen können. Dabei sähe der Plan ein Drei-Stufen-Modell vor.

Im ersten Schritt dürften Einzelhandel und Gastbetriebe mit Außenbedienung wieder bewirten dürfen. Auch öffentliche Einrichtungen wie Museen, Gedenkstätten und Bibliotheken dürften wieder öffnen sowie Freiluftflächen von Zoos und botanischen Gärten. Selbst Hotels sowie Freizeit-Bäder und Badeseen könnten wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Der zweite Schritt würde dann auch etwas größere Veranstaltungen und Events sowie die Innenbereiche der Gastronomie wieder öffnen. Konzerte und Aufführungen mit Publikum sowie Kongresse und kleinere Messen seien im zweiten Schritt wieder gestattet. Voraussetzung wäre jedoch, dass die Inzidenz auch nach zwei Wochen weiter sinkt.

Der dritte Öffnungsschritt stellt zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie sogar wieder die Zulassung von Großveranstaltungen in Aussicht. In Sport, Kultur und Wirtschaft könnten dann auch größere Veranstaltungen wieder stattfinden.

Öffnungsplan ist jetzt in konkreter Verhandlung

Dieser Plan, der natürlich noch keine konkreten Zahlen und Öffnungsbedingungen nennt, dient der grünen Landesregierung Baden-Württembergs laut dpa als Verhandlungsgrundlage mit Vertretern aus Kommunal- und Landespolitik sowie Wirtschaft und Verbänden.

Allerdings konnte Winfried Kretschmann schon abweisen, dass sich die Perspektive für das Reisen ändern wird. Internationale Reisen seien dafür verantwortlich, dass sich das Virus auf der Welt verbreitet hätte. Durch Mutationen bleibe das Reisen daher weiterhin ein Risiko.

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Auch bundesweit ergeben sich langsam Öffnungsperspektiven. Beschlossen ist zurzeit schon, dass Geimpfte ab dem Wochenende wieder mehr Freiheiten ausüben dürfen und in vielen Fällen keiner Testpflicht mehr unterliegen.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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