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Spanien: Barcelona, Valencia und Kanaren sind keine Hochrisikogebiete mehr

| von Michael Sprick

Das Robert-Koch-Institut hat einige Regionen Spaniens von der Liste der Hochrisikogebiete entfernt. Darunter befinden sich viele beliebte Urlaubsziele der Deutschen.


Spanien: Barcelona, Valencia und Kanaren sind keine Hochrisikogebiete mehr
Ein Blick auf die Altstadt Valencias. Bildnachweis: Unsplash / Travel Now or Cry Later

In den jüngsten Aktualisierungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) wurde der Hochrisikostatus einiger Regionen Spanies aufgehoben. Damit sind auch einige Urlaubsorte des Landes keine Hochrisikogebiete mehr und die Einreise aus diesen Ländern wird erleichtert.

Die fünf Regionen, die keine Risikogebiete mehr sind

In Kastilien La Mancha beträgt die 14-Tage-Inzidenz 496,8 und ist damit von allen Regionen, die das RKI heute von der Liste der Risikogebiete entfernt hat, die Region mit den höchsten Infektionszahlen. Die Region ist vor allem für die literarische Figur Don Quichote berühmt und ihren Wein (Merlot und Tempranillo). Die Hauptstadt Toledo war einmal die Hauptstadt von ganz Spanien.

In Katalonien beträgt die Inzidenz 427,7. Mit Barcelona ist sie nach wie vor eines der Hauptziele für den spanischen Tourismus. Da die Inzidenz gesunken ist, haben in der Stadt auch wieder viel mehr touristische Angebote geöffnet. So will zum Beispiel Hyatt wieder sieben seiner Hotels inklusive des Barcelona Towers in der Stadt eröffnen.

Mit Valencia ist nicht nur die Stadt, sondern auch das umliegende Land gemeint. Es wird genau genommen auch als Valencianische Gemeinschaft bezeichnet. Mit der relativ niedrigen Inzidenz von 413,1 und der damit verbundenen Abschaffung des Hochrisikogebiets dürften viele Urlauber, die noch den Sommer zum Verreisen nutzen möchten, die Gelegenheit ergreifen, die Stadt zu entdecken.

Auch die Kanaren sind kein Hochrisikogebiet mehr, womit ein Top-Urlaubsziel, das sich auch für Urlaub über die Sommersaison hinaus eignet, wieder gut bereisbar ist. Die Inzidenz beträgt 328,7. Erst kürzlich hat der Oberste Gerichtshof der Kanaren entscheiden, dass die 3G-Regelung den Grundrechten der Bürger widerspricht.

In Asturien beträgt die 14-Tage-Inzidenz derzeit 225 und ist damit derzeit die Region mit der niedrigsten Inzidenz im Land. Die Region ist für den ausländischen Tourismus weitestgehend unbekannt. Für den inländischen Tourismus aber durchaus ein beliebtes Ziel. Dadurch ergibt sich eine gute Möglichkeit für Entdecker, die gerne Ziele abseits des Mainstreams bereisen.

Einreiseregelungen der Gebiete

Mit dem Wegfall des Hochrisikostatus müssen sich Einreisende nach Deutschland nicht mehr vor ihrer Reise anmelden. Dennoch gilt für sie auch die Nachweispflicht ab 12 Jahren. Das bedeutet, dass Einreisende gegenüber Behörden und dem jeweiligen Beförderer Impfung, Genesung oder einen Test vorlegen müssen.

Der Test darf beim Antigen-Test maximal 48 Stunden alt sein. Der PCR-Test ist mit 72 Stunden etwas länger gültig. Die Quarantänepflicht fällt komplett weg.

Einreise aus Hochrisikogebieten

Die Nachweispflicht (3-G-Regel) gilt für die Einreise mittlerweile grundsätzlich. Aus Hochrisikogebieten muss jedoch zuvor eine Einreiseanmeldung erfolgen. Zudem fällt eine Quarantänepflicht von 10 Tagen an. Wobei sie für Kinder unter 12 Jahren nur 5 Tage dauert. Mit entsprechendem Nachweis (3-G) bei den Behörden können auch Erwachsene die Quarantäne nach dem fünften Tag beenden.

Spanien erklärt Deutschland zum Risikogebiet

Andersherum hat aber genau heute die spanische Regierung ganz Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Zuvor waren nur die fünf Bundesländer Berlin, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein sowie zuvor schon Hamburg Risikogebiete aus spanischer Sicht.

Damit greifen wieder Einreisebeschränkungen, von denen die Deutschen bislang befreit waren. Einreisende müssen aus Deutschland wieder im Portal Spain Travel Health ihre Reise anmelden. Zudem fallen wieder Nachweise im Sinne der 3-G-Regel vor Einreisen aus Deutschland an.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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