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Spanien erklärt vier weitere Bundesländer zu Risikogebieten

| von Michael Sprick

Spanien hat nach Hamburg vier weitere Bundesländer zu Risikogebieten erklärt. Damit erschweren sich für viele weitere Bundesbürger die Einreisebedingungen.


Spanien erklärt vier weitere Bundesländer zu Risikogebieten
Palacio Real in Madrid. Bildnachweis: Unsplash / Snow Park

Das spanische Auswärtsamt hat Berlin, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein auf die Liste der Risikogebiete gesetzt. Schon vergangene Woche hatte Spanien Hamburg zu einem Risikogebiet erklärt.

Einstufung wegen erhöhten Infektionszahlen

Mit der Einstufung als Risikogebiet geht auch wieder eine Verschärfung der Einreisebedingungen einher. So müssen Einreisende aus Deutschland wieder ihren Gesundheitsstatus nachweisen.

Es handelt sich bei den vier Bundesländern um die mit der derzeit höchsten Inzidenz. Wobei Hamburg mit einer Inzidenz von 68,8 den Trend weiterhin anführt. Berlin (50,3), Schleswig-Holstein (47,8), Nordrhein-Westfalen (45,5) und das Saarland (35,8) folgen in dieser Reihenfolge.

Einreisebedingung nach Spanien

Einreisende, auf die dies zutrifft, brauchen nun einen PCR- oder Antikörpertest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Für Geimpfte und Genesene reicht jedoch ein entsprechender Nachweis aus. Dabei gilt wie üblich, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage zurückliegen muss und dass Genesene maximal 180 Tage ihren offiziellen Immunitätsstatus behalten.

Aus deutscher Sicht handelt es sich bei Spanien inklusive der Balearen und Kanaren ebenfalls um ein Risikogebiet. Damit gelten die verschärften Einreisebeschränkungen auch für Rückreisende wieder.

Einreisebedingungen bei Rückkehr nach Deutschland

Geimpfte und Genesene sind von der Quarantänepflicht grundsätzlich befreit. Ansonsten besteht aus Hochrisikogebieten derzeit eine Quarantänepflicht, die ab dem fünften Tag mit einem negativen Test verkürzt werden kann.

Für grundsätzlich alle Einreisen besteht eine Testpflicht. Der Test darf höchstens 48 Stunden (Antigentest) bzw. 72 Stunden (PCR-, LAMP-, TMA-Test) vor Anreise vorgenommen worden sein. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit. Zudem muss die Einreise grundsätzlich angemeldet sein, um die Einreisebestimmungen für die Behörden überprüfbar zu machen.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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