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Spanien verlängert Einreisebestimmungen für Reisende aus EU und Schengen-Ländern

| von Michael Sprick

Die spanischen Behörden haben angekündigt, dass alle EU- und Schengen-Länder mit Ausnahme der Schweiz für eine weitere Woche auf ihrer COVID-19-Risikoliste bleiben.


Spanien verlängert Einreisebestimmungen für Reisende aus EU und Schengen Ländern
Häuser in Bilbao. Bildnachweis: Unsplash / Danielle Suijkerbuijk


Laut einer jüngsten Aktualisierung des spanischen Gesundheitsministeriums tritt die aktualisierte Risikoliste morgen, am 17. Januar, in Kraft. Die Einreisebedingungen bleiben damit und bis zum 23. Januar gültig sein, wie SchengenVisaInfo.com berichtet.

Einreiseregelung betrifft Deutschland und Österreich

Die Verlängerung bedeutet, dass alle Reisenden, die aus den derzeit als gefährdet eingestuften EU-/Schengen-Gebieten nach Spanien kommen, weiterhin bestimmte Vorschriften einhalten müssen, um in das Land einreisen zu können.

Die spanische Risikoliste, die morgen in Kraft tritt, umfasst Österreich, Belgien, Bulgarien, die Tschechische Republik, Kroatien, Zypern, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, die Slowakei, Slowenien, Liechtenstein, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Rumänien, Slowenien, die Slowakei und die Tschechische Republik. Hinzu kommen Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Polen, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Schweden und Rumänien.

Kein Test für 2G-Reisende

In einer früheren Aktualisierung waren nur Teile Rumäniens als Risikogebiete aufgeführt. Da das Land jedoch in den letzten zwei Wochen einen Anstieg der COVID-19-Infektionsraten festgestellt hat, wird nun ganz Rumänien in die Risikoliste aufgenommen.

Nach den derzeitigen Vorschriften in Spanien können alle Personen, die sich von dem Virus erholt haben oder vollständig geimpft sind, ohne weitere Vorschriften einreisen. Auch wenn ihr Geburtsland auf der Risikoliste steht. Das Ministerium stellte fest:

„Jeder Reisende, der aus einem SARS-CoV-2-Coronavirus-Risikoland kommt, muss eine Bescheinigung oder ein Dokument vorlegen, das die COVID-19-Impfung oder einen negativen Test oder eine Bescheinigung über die Genesung von der aktiven Infektion nachweist.“

Das Formular für den Gesundheitscheck ist daher trotzdem erforderlich.

Auch ungeimpfte können mit einem Test einreisen

Reisende, die nicht geimpft sind oder sich noch nicht von dem Virus erholt haben, dürfen ebenfalls nach Spanien einreisen. Sie müssen jedoch einen PCR-Test vorlegen, der innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft durchgeführt wurde, oder einen Antigen-Schnelltest, der innerhalb von 48 Stunden vor der Ankunft durchgeführt wurde.

Das Ministerium erklärt, dass Kinder unter 12 Jahren keine Bescheinigung oder einen negativen Test vorlegen müssen. Das einzige Dokument, das sie vorlegen müssen, ist das Anmeldeformular.

Hohe Infektionszahlen

In Spanien wurden in der vergangenen Woche mehr als 180.000 positive Fälle des Virus registriert. Gleichzeitig sagte ein europäischer Industrieverband voraus, dass das Land in diesem Jahr 88 Prozent der Tourismusrate erreichen könnte, die es vor der Pandemie hatte.

Der Tourismusexperte Exceltur sagte, er erwarte, dass das Land, das vor der Pandemie am zweithäufigsten besucht wurde, in diesem Jahr auf fast 90 Prozent ansteigen werde, nachdem es 2021 bei 57 Prozent stagnierte, so ein Bericht von Reuters News Service.

Spaniens Regierung will Covid-19 als Endemie behandeln

Spanien sagte auch, dass es versucht, bei der Handhabung von COVID eine Führungsrolle unter den europäischen Nationen einzunehmen. Premierminister Pedro Sánchez, die Länder müssten anfangen, die Krankheit als endemisch und nicht als Pandemie zu behandeln. Dementsprechend müssten sich auch die Parameter bei der Überwachung der Pandemie anpassen. Gesundheitsministerin Carolina Darias sagte:

„Wir müssen von einer Wachsamkeit im Sinne eines Notfalls zu einer qualitativ besseren Wachsamkeit übergehen. Spanien will diese Debatte anführen“.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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