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Thailand: 47% der Hotels von Schließung bedroht

| von Michael Sprick

Eine Umfrage in der Hotelbranche ergab, dass 47 Prozent der Hotels in Thailand innerhalb der nächsten drei Monate Pleite machen.


Thailand: 47% der Hotels von Schließung bedroht

Der Anstieg der Pandemie in Thailand beginnt, einige größere Opfer zu fordern. Einem Bericht von The Nation Thailand zufolge könnten 47% aller Hotels bereits in den nächsten drei Monaten schließen.

Thailand macht dritte Welle durch

Thailand erlebt gerade die stärkste Welle der Corona-Pandemie im Land. Jedoch ist die Inzidenzzahl verglichen mit dem europäischen Standard gering. Laut Daten von Our World in Data weist das Land zurzeit eine 7-Tage-Inzidenz von 20,3 auf. Dennoch verfolgt die Regierung des Landes eine strenge No-Covid-Politik, die auch das Gastgewerbe zu Schließungen zwingt.

Laut einer aktuellen Umfrage in der thailändischen Hotelbranche könnte fast die Hälfte aller Hotels in weniger als drei Monaten schließen. Laut einer Studie, die die Bank of Thailand veröffentlicht hat, haben 47% der Hotels nicht genügend finanzielle Mittel, um weitere drei Monate durchzuhalten.

Noch ist kein Ende des Lockdowns in Sicht

Die Studie basiert auf dem von der Bank of Thailand im April 2021 veröffentlichten Vertrauensindex der Hotelbetreiber. Für diesen wurden vom 12. bis 26. April landesweit 188 Hotels befragt.

„Die meisten der geschlossenen Hotels planten, im vierten Quartal des Jahres wieder zu öffnen, wenn sich die Situation verbessert“, so der Bericht.

Die Bank of Thailand schätzt, dass die durchschnittliche Belegungsrate im Mai auf bis zu 9 Prozent sinken könnte, wenn der Ausbruch anhält.

Der thailändische Premierminister sagte, er wolle mehr Impfstoffe für sein Land sichern und so viele Erstdosen wie möglich verabreichen.

Die Stadtverwaltung von Bangkok gab am Freitagabend bekannt, dass sie die Einschränkungen, die an diesem Wochenende enden sollten, bis zum 17. Mai verlängern wird. Dazu gehören die Beschränkung von Restaurants auf Mahlzeiten zum Mitnehmen und die Schließung vieler weiterer Betriebe.

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Im April hatte sich das Land schon auf eine Öffnung vorbereitet, als die Infektionszahlen wieder zu steigen begannen. Seit Ende April hat das Land wieder die Quarantäne-Pflicht für Einreisende von 14 Tagen hergestellt.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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