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Thailand: Behörden arbeiten an Fehlerbeseitigung beim Thailand Pass

| von Michael Sprick

Noch immer weist das Thailand-Pass-Portal Probleme auf. Die Regierung verspricht, diese zu beheben. Derzeit beträgt die Genehmigungszeit noch bis zu 7 Tage.


Thailand: Behörden arbeiten an Fehlerbeseitigung beim Thailand Pass
Im Khao Sok Nationalpark. Bildnachweis: Unsplash / Marcin Kaliński

Thailand hat seit Anfang des Monats wieder für den internationalen Tourismus geöffnet. Um quarantänefrei einreisen zu können, müssen sich geimpfte Reisende jedoch zuvor für den Thailand-Pass registrieren. Zum Launch der neuen Plattform, traten jedoch viele Probleme auf. Wir berichteten über die Fehler und wie sie zu umgehen und zu lösen sind, gestern hat die Regierung Thailands jedoch versprochen, die Probleme so schnell, wie möglich, aus der Welt zu schaffen. Darüber berichtet die Bangkok Post.

Noch immer treten Fehler beim Thailand Pass auf

Laut Regierungssprecher Thanakorn Wangboonkongchana hat Premierminister Prayut Chan-o-cha die zuständigen Behörden mit der Behebung der bestehenden Probleme beauftragt. Thanakorn sagte, dass das „Thailand Pass“-System derzeit überarbeitet wird, um die Verzögerungen zu beseitigen.

Der Pass soll Nutzern nun die Möglichkeit bieten, PDF-Dateien hochzuladen und Hotels aus einer Dropdown-Liste auswählen können. Zudem soll sich die Genehmigungszeit kürzer gestalten als zuvor. Nutzer des Portals sollten mit einer Zeit von drei Tagen rechnen.

Derzeit lässt die thailändische Regierung alle Probleme beheben, um das Einreiseverfahren zu beschleunigen. Dem voraus gingen Beschwerden von thailändischen und ausländischen Staatsangehörigen. Der Thailand Pass besteht dabei aus einem QR-Code. Viele Reisende beschwerten sich, dass sie entweder eine Verzögerung beim Erhalt von QR-Codes hatten oder jegliche Benachrichtigung komplett ausblieb.

Behörden prüfen Dokumente derzeit manuell – es kommt zu Verzögerungen

Herr Thanakorn fügte hinzu, dass einige Fehler im Thailand-Pass-System auf unerkennbare Dokumente zurückzuführen sind. Thailändische Beamte nehmen daher inzwischen manuelle Überprüfungen vor, was ein zeitaufwändiger Prozess ist.

In anderen Fällen waren die Hotels, die potenzielle Besucher gebucht hatten, nicht mit den Krankenhäusern verknüpft, in denen sie ihre RT-PCR-Tests machen sollten. Dies bedeutet wohl, dass diese Hotels nicht die von der Regierung vorgesehenen SHA+-zertifizierten Hotels sind. In einem solchen Hotel müssen die Touristen zumindest für eine Nacht bleiben, um auf das Ergebnis eines PCR-Tests zu war.

Viele Fehler sind auch technischer Natur

Auch wenn die thailändischen Behörden zunächst externe Quellen für die Fehler verantwortlich machte, handelt es sich offensichtlich um technische Fehler. Zumindest zwischenzeitlich funktionierte der Thailand-Pass nur mit dem Chrome-Browser (evtl. auch andere Chromium-Browser). In einigen Fällen nahmen @hotmail-Adressen die Antwort-E-Mails nicht an.

Letzteres Problem scheint immer noch zu bestehen.Das Außenministerium koordiniert derzeit mit dem Hotmail-Dienstleister Microsoft, um dieses Problem zu lösen. In der Zwischenzeit wird den Antragstellern empfohlen, für die Registrierung andere Adressen als Hotmail zu verwenden.

Genehmigungszeit derzeit 7 Tage

Der Sprecher sagte, dass das System derzeit überarbeitet wird, um die Verzögerungen zu beseitigen, und dass einige Funktionen hinzugefügt werden, damit die Reisenden PDF-Dateien hochladen und Hotels aus einer Dropdown-Liste auswählen können. Die Genehmigungszeit soll in Zukunft anstatt 7 Tage nur noch 3 Tage dauern.

Die Behörden empfehlen Reisenden derzeit jedoch noch, mehr Zeit für die Überprüfung des Impfausweises einzuplanen. In dringenden Fällen sollten sie sich an das nächstgelegene thailändische Konsulat oder an das Call Center des Department of Consular Affairs unter der Telefonnummer: 02 572 8442 wenden.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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