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Thailand will Bitcoin-Enthusiasten anziehen

| von Michael Sprick

Thailands Torusimusbehörde (TAT) will Bitcoin- und andere Kryptowährungsbesitzer mit Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anziehen.


Thailands Tourismusbehörde will Bitcoin Enthusiasten anziehen

Wer Bitcoin besitzt, wird diese eventuell bald im Urlaub in Thailand ausgeben können. Das meldet die Bangkok Post. Die Tourism Authority of Thailand (TAT) prüft derzeit zumindest die Machbarkeit, Bitcoin als Zahlungsmittel anzuerkennen. Dabei hat das Land zunächst das Ziel, Japan anzusprechen. In Japan besitzen rund 11% der Bevölkerung Kryptowährungen. Ein Wert, der selbst die USA und Deutschland mit 9% in den Schatten stellt.

Bitcoin als Zahlungsmittel – Thailand will wohlhabende Touristen ins Land holen

Die Idee dahinter ist, attraktiver für ausgabefreudige Touristen zu werden, so der Leiter der TAT, Yuthasak Supasorn. Mit dem Ausbleiben ausländischer Touristen aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben die Tourismusbeamte zahlreiche Wege diskutiert, um Besucher anzulocken und die Wirtschaft anzukurbeln. Dabei verfolgt die TAT zum Beispiel die SEXY-Strategie, die sich auf nachhaltigen und Corona-konformen Tourismus konzentriert. Eine zweite Strategie konzentriert sich dagegen, Wohlhabende ins Land zu locken. Teil dieser Strategie ist auch die Erwägung, Bitcoin als ein gesetzliches Zahlungsmittel zu akzeptieren. Supasorn sagte dazu:

„Wenn wir das Land auf den Kryptowährungsmarkt vorbereiten können, wird es dazu beitragen, mehr Möglichkeiten für ausgabefreudige Touristen anzuziehen, insbesondere für die junge und wohlhabende Generation… Sogar Elon Musk, der Gründer von Tesla und ein Krypto-Influencer, könnte an einem Besuch in Thailand interessiert sein.“

Prüfung der Machbarkeit und des rechtlichen Rahmens stehen noch bevor

Erster Schritt ist zunächst eine Machbarkeitsstudie, die die Thailand and Japan Technology Promotion Association durchführen wird. Sie soll herausfinden, ob Krypotwährungen tatsächlich an Tourismusorten als Zahlungsmittel geeignet sind. Dazu zählt natürlich auch der rechtliche Rahmen.

Die TAT muss die Idee noch mit der Bank of Thailand besprechen. Auch Geldwäsche ist laut Supasorn ein Bedenken. Die TAT plant auch, mit Unternehmen in der Tourismusbranche zu sprechen, um sie auf die mögliche Verwendung von Kryptowährungen vorzubereiten.

Welche anderen Kryptowährungen neben Bitcoin in Erwägung gezogen werden, steht dabei noch nicht fest. Es ist aber unwahrscheinlich, dass es nur bei Bitcoin bleiben wird, sollten Kryptowährungen in thailändischen Tourismus-Gebieten tatsächlich zum anerkannten Zahlungsmittel werden.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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