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UK: 10 Jahre Gefängnis und hohe Geldstrafe bei Verstoß gegen neue Einreise-Vorschriften

| von Michael Sprick

Großbritannien führt ab nächster Woche strengere Grenzkontrollen gegen neue Varianten des Coronavirus ein. Die Regierung führt außerdem eine Hotel-Quarantäne für Ankünfte ein. Regelbrechern drohen bis zu 10 Jahre im Gefängnis und hohe Geldstrafen.


UK: 10 Jahre Gefängnis und hohe Geldstrafe bei Verstoß gegen neue Einreise Vorschriften

Schon seit einiger Zeit gibt es im Vereinigten Königreich Testpflichten und Quarantänemaßnahmen. Die neuen strengeren Maßnahmen führt die Regierung jetzt aber ein, um der Bedrohung durch neue Coronavirus-Varianten zuvorzukommen. Das meldete Reuters.

Gesundheitsminister Matt Hancock sagte, dass bei Verstößen eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Pfund (11.400 Euro). Die neuen Regelungen werden am 15. Februar in Kraft treten.

„Jeder, der auf dem Einreiseformular lügt und versucht zu verbergen, dass er in den 10 Tagen vor Ankunft in einem Land auf der ‚roten Liste‘ war, wird mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 10 Jahren rechnen müssen“, sagte er dem Parlament.

Britische und irische Staatsangehörige, die aus den risikoreichsten Ländern, die auf der „roten Liste“ stehen, wie z.B. Südafrika, in England ankommen, müssten 1.750 Pfund zahlen und die mindestens 10-tägige Quarantäne in einem zugewiesenen Hotel verbringen, sagte Hancock.

Die Regierung hat rund 16 Hotels für anfänglich 4.600 Zimmer unter Vertrag genommen. Sie gab an, bei Bedarf weitere zu sichern.

Die strengeren Beschränkungen lösten einen neuen Hilferuf von Fluggesellschaften und Flughäfen aus, die durch die Pandemie bereits in die Knie gezwungen wurden.

Ankommende in England müssen derzeit einen negativen COVID-19-Test in den letzten drei Tagen nachweisen und sich dann für 10 Tage ab Abflug selbst isolieren. Die Regierung würde eine Anforderung für zusätzliche Tests einführen, sagte Hancock. Demnach könnten bei Einreise demnächst drei Tests fällig werden.

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Michael Sprick
Autor: Michael Sprick

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.