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UNESCO erklärt Mathildenhöhe zum Weltkulturerbe

| von Michael Sprick

Die UNESCO hat die Mathildenhöhe in Darmstadt zum Weltkulturerbe ernannt. Es ist damit die 48. Welterbestätte in Deutschland.


UNESCO erklärt Mathildenhöhe zum Weltkulturerbe

Die UNESCO hat die Mathildenhöhe in Darmstadt zum Weltkulturerbe ernannt. Die Künstlerkolonie hat laut der UNESCO „zahlreiche Impulse für Architektur, Kunst und Design“ gesetzt, „die die Moderne prägen sollten“.

Die Mathildenhöhe war von bedeutenden Persönlichkeiten wie zum Beispiel den Architekten Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens geprägt. Sie waren ein wichtiger Einfluss für heute besser in Erinnerung gebliebene Namen. Zu ihren Schülern gehören zudem einflussreiche Architekten wie Le Corbusier und den Bauhaus-Direktoren Gropius und Mies van der Rohe.

„Die Mathildenhöhe ist ein weltweit herausragendes Beispiel visionärer Gestaltungskunst“, erklärt die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Maria Böhmer. „Künstlerinnen und Architekten haben hier an der Nahtstelle von Jugendstil und Neuem Bauen Pionierarbeit geleistet“, würdigt Böhmer. „Ich freue mich, dass die UNESCO die ehemalige Künstlerkolonie in den Kreis der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Welt aufgenommen hat.“

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Die Mathildenhöhe ist außerdem die 48. Weltkulturerbestätte in Deutschland und die siebte des Bundeslandes Hessen. Die UNESCO hat sie dieses Wochenende zeitgleich mit den großen Badestätten Europas (in Deutschland Bad Ems, Baden-Baden und Bad Kissingen) zum Weltkulturerbe ernannt.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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