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UNESCO geht Partnerschaft mit AirBnB in Mexiko ein

| von Michael Sprick

Die UNESCO kündigt einePartnerschaft mit Airbnb an, um Kulturtourismus zu fördern, Gemeinden zu stärken und das mexikanische Kulturerbe zu schützen.


UNESCO geht Partnerschaft mit AirBnB in Mexiko ein
Lokalmarkt in Cholula. Bildnachweis: Unsplash / Roberto Carlos Roman Don

Mit der Pandemie ist die Nachfrage nach touristischen Reisen gestiegen, die nachhaltig sind und sich abseits des Massentourismus befinden. Oft haben potentielle Urlaubsziele, aber das Problem, dass sie dem Tourismus relativ wenig Infrastruktur bieten. Daher geht die UNESCO nun eine Partnerschaft mit AirBnB in Mexiko ein, um dieses Problem zu lösen.

Tourismus abseits der etablierten Pfade

Die UNESCO bewertet dabei das Geschäftsmodell von AirBnB als ein positives Mittel, um Touristen „Reiseziele abseits der traditionellen Touristenkorridore, Kleinstädte und Orte inmitten der Natur“ entdecken zu lassen. Damit mache die Buchungsplattform „neue Wachstumschancen für die kulturelle und kreative Entwicklung“ von Mexiko auf.

Zunächst wollen AirBnB und die UNESCO zwei Pilotprojekte durchführen, um Möglichkeiten, Umsetzung und Praxis in Erfahrung zu bringen. Das Programm soll außerdem „die kulturellen und natürlichen Werte des Landes … schützen“. Es soll authentische Erfahrungen vermitteln, die „zur Wertschätzung und zum Wissen über die Kultur“ beitragen.

Beitrag in lokalen Gemeinschaften und Unternehmen

Konkret soll die Partnerschaft darin bestehen, Tourismusziele zu fördern und neue Kommunen in die touristische Wertschöpfungskette zu integrieren. Es soll lokal ansässigen Einwohnern von kleineren Gemeinden, Dörfern und Städten ermöglichen, ihre Unterkünfte anzubieten. Damit kommen Touristen in diese Gemeinden und tragen zur lokalen Wertschöpfungskette bei und weitere Investitionen können getätigt werden.

„Airbnb ist sich bewusst, dass der Tourismus zum jetzigen Zeitpunkt Teil des wirtschaftlichen Aufschwungs und der gesellschaftlichen Integration in Mexiko sein muss. Daher soll mit dieser Allianz der Grundstein für einen mitverantwortlichen und nachhaltigen Tourismus gelegt werden, der zur lokalen wirtschaftlichen Entwicklung, zur Integration der Gemeinden und zum Schutz der biologischen Vielfalt an den Reisezielen beiträgt, so dass diese Initiative in Zukunft im ganzen Land und in Lateinamerika wiederholt werden kann“, sagte Jorge Balderrama, Public Policy Manager von Airbnb Mexiko.

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Der UNESCO-Vertreter in Mexiko, Frédéric Vacheron, sagte, dass diese Allianz einen wesentlichen Schritt für das mexikanische Büro zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung bedeutet. Er hob dabei die Förderung von Nutzung und Optimierung von Humanressourcen und vorhandenen Materialien vor. Zum einen soll dies die Umweltauswirkungen der Schaffung neuer Materialien reduzieren. Zum anderen bietet es die Möglichkeit, in Zeiten der Krise als Unternehmer zu agieren.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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