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Zypern und Algarve sind keine Hochrisikogebiete mehr

| von Michael Sprick

Mit der Algarve und Zypern entfernt das Robert-Koch-Institut zwei weitere beliebte Urlaubsziele von der Liste der Hochrisikogebiete.


Zypern und Algarve sind keine Hochrisikogebiete mehr
Küste auf Zypern. Bildnachweis: Unsplash / Mary El

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat ihr wöchentliches Update der Liste der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete veröffentlicht. Bei den Virusvariantengebieten gibt es keine Veränderungen. Bei den Hochrisikogebieten sind mit der Algarve und Zypern zwei wichtige Urlaubsgebiete von der Liste der Hochrisikogebiete gekommen.

Covid-19-Situation in der Algarve

Die 14-Tage-Inzidenz für die Algarve liegt mittlerweile bei 421, wie aus Daten des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) hervorgeht. Nachdem schon der Rest des Landes die Liste der Hochrisikogebiete verlassen hatte, ist mit der Algarve nun das gesamte Land aus deutscher Perspektive kein Hochrisikogebiet mehr. Auf dem Höhepunkt der nun abschwellenden Infektionswelle Mitte Juli betrug die 14-Tage-Inzidenz in der Algarve rund 900. Das Robert-Koch-Institut hatte die Region gemeinsam mit ganz Portugal jedoch schon Ende Juli auf die Liste der Hochrsikogebiete aufgenommen.

Im Land selbst hat die positive Entwicklung der Infektionszahlen zu einigen Lockerungen geführt. So gilt seit Anfang der Woche zum Beispiel die Maskenpflicht im Freien nicht mehr.

Einreisebedingungen von Portugal

Vor Einreise ist online eine Reiseanmeldung (‚Passenger Locator Card‘) auszufüllen. Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte bei Einreise. Ansonsten fallen PCR-Tests oder Schnelltests an, die bei Einreise maximal 72 bzw. 48 Stunden alt sein dürfen. Personen bis zum Alter von einschließlich 11 Jahren sind jedoch von der Testpflicht befreit.

Die Bestimmungen sind derzeit ähnlich wie in Deutschland. Landesweit gilt für Innenräume beispielsweise in der Gastronomie oder zu Fitnessstudios die 3G-Regel. Es gibt derzeit eine Diskussion darüber, ob die 2G-Regel eingeführt werden soll. Noch ist dies jedoch nicht der Fall. Ab 2 Uhr in der Früh herrscht landesweit eine Ausgangssperre.

Covid-19-Situation auf Zypern

Auf Zypern ist die 7-Tage-Inzidenz noch deutlich geringer und liegt derzeit laut corona-in-zahlen.de bei 74,7. Am heutigen Tag ist dies zufälligerweise deckungsgleich mit dem landesweiten Wert für Deutschland. Allerdings las sie noch im Juli deutlich höher und erreichte am 20. Juli den Höchstwert von 805. Aus deutscher Perspektive war Zypern daher seit dem 11. Juli Hochrisikogebiet.

Einreisebedingungen von Zypern

Zypern hat ein Ampelsystem für die Risikostufe der Länder eingeführt. Dem aktuellen Status nach gelten Deutschland und die Schweiz derzeit als rote Länder. Österreich hat dagegen mit der jüngsten Aktualisierung den orangenen Status erhalten. Trotz der Einstufung rot ist die Einreise aus allen drei Ländern derzeit die Einreise möglich. Jedoch gibt es für Einreisende aus der Schweiz und Deutschland eine Testpflicht bei Ankunft, die mit einer Quaratänepflicht verbunden ist. Erst wenn das Ergebnis des Tests negativ ausfällt, dürfen die Einreisenden ihre Quarantäne beenden.

Für die Einreise ist eine Registrierung nötig, um den Cyprus Flight Pass zu erhalten. Der Flight Pass muss bei Ankunft ausdrücklich in ausgedruckter Form vorliegen. Andernfalls kann es zur einer Verweigerung der Einreise und/oder zu einer Geldstrafe von bis zu 300 Euro kommen. Ähnlich wie in Deutschland gelten vor Ort in vielen Innenräumen der Gastronomie und anderen Läden und Einrichtungen die 3G-Regel.

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Neben der Algarve und Zypern sind noch einige weitere Länder von der Liste der Hochrisikogebiete entfernt worden. Es handelt sich um Bangladesch, Botsuana, Brasilien, Eswatini, Indien, die Region West in Irland, Lesotho, Malawi, Nepal, Sambia, Simbabwe und Südafrika. Der neue Status und die damit einhergehenden Lockerungen treten am Sonntag, den 19.09.2021 in Kraft.

Michael Sprick
Autor:

Micha ist ein Work-and-Travel-Enthusiast. Im Tourismus hat er als Stadtführer in Brüssel und Köln gearbeitet. Mit Reiseuhu News verbindet er seine beiden Leidenschaften Reisen und Journalismus.

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